Haus Grenz — von Grenzau

Haus Grenz

von Grenzau

In Rot drei silberne Rauten; auf dem Helm ein Speer zwischen offenem Flug, die Decke aus Ahornlaub; am Schildfuß eine Kette mit dem Lamm.

Herkunft

Das Haus Grenz trägt seinen Namen nach der Burg Grenzau im Westerwald, die um 1213 von den Grafen von Isenburg errichtet wurde. Nach ihr nannten sich das Rittergeschlecht von Grenzau, ein Zweig des Hauses Braunsberg, und die Linie Schneiß von Grenzau, beide im Dienst des Erzstifts Trier. An diesen Namen knüpft die Überlieferung des Hauses an.

Die urkundliche Linie

Der nachweisbare Stamm beginnt mit Johannes Grenz (1641–1711), der aus der Gegend von Maastricht in den Odenwald kam und in den Kirchenbüchern als „genannt zu Steinbuch, zuletzt zu Balsbach“ geführt wird. Über Steinbuch, Michelstadt und Erbach setzt sich die Folge ohne Unterbrechung bis in die Gegenwart fort.

Ausbreitung

Im 19. Jahrhundert zogen Zweige des Hauses an das Schwarze Meer — nach Beresan, Ananjew und Odessa — und nach Nordamerika, nach Dakota. Aus Odessa führt die Hauptlinie weiter; Oberhaupt des Hauses ist seit 2021 Bohdan Grenz Hnatiuk.

Ein Haus des geistlichen Standes

Durch alle Jahrhunderte und über die Konfessionsgrenzen hinweg standen Angehörige des Hauses im geistlichen Dienst. Das gilt dem Haus als sein eigentliches Erbe.

Römisch, evangelisch, freikirchlich — ein Stamm, viele Altäre.

Diese Seite ist eine vorläufige Ankündigung. Das Archiv des Hauses bleibt geschlossen und ist allein den Angehörigen zugänglich.